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Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens - aus China

I-Ging

Auf dieser Seite habe ich alphabetisch wichtige Begriffe aus der Yoga- und Meditationswelt zusammengetragen. Die Liste an Yogabegriffen ergänze ich permanent.

Achtsamkeit: beschreibt die Fähigkeit, wertfrei das wahrzunehmen, das gerade im aktuellen Moment passiert. Es geht in Achtsamkeitsübungen darum, Atem, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen wahrzunehmen, ohne uns direkt mit allem zu identifizieren. Oder anders ausgedrückt: es geht darum, die Position des inneren Beobachters einzunehmen. Achtsamkeit ist Bestandteil der MBSR = Mindfulness Based Stress Reduction). Begründer ist Jon Kabat-Zinn, dessen zahlreiche Bücher ich wärmstens empfehlen kann. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe wissenschaftlicher Studien zu den positiven Wirkungen der Achtsamkeitspraxis, und wird zunehmend in psychotherapeutische Programme integriert.

Asana: Körperhaltung, Yogaübung.

Ayurveda: eine altindische Heilkunde. Wörtlich übersetzt: Das Wissen ("Veda") des Lebens ("Ayus").

Bandha: sogenannte "Körperverschlüsse" im Yoga, Muskelkontraktion mit dem Ziel, die Energie im Körper zu halten.

Body Scan: eine klassische und leicht zu erlernende Achtsamkeits Übung, bei der es darum geht, den Körper wahrzunehmen und zu beobachten.

Chakras = 7 wichtige "Energiewirbel" im Körper. Wenn Prana (die Lebensenergie) in diesen Knotenpunkten blockiert ist, hat das negative Auswirkungen auf den ganzen Körper. Die ersten 5 Chakras (von unten nach oben) sind den Elementen Erde (Wurzelchakra), Wasser (Sakralchakra), Feuer (Nabelchakra), Luft (Herzchakra) und Raum (Halschakra) zugeordnet, die letzten beiden Chakras dem Licht (Stirnchakra) und der kosmischen Energie (Kronenchakra). Es ist möglich, durch Pranayama (Atemübungen) und Asanas (Yogaübungen), diese Blockaden zu beseitigen.

Innerer Beobachter: Grundprínzip der Achtsamkeitspraxis. Wertungsfreie Beobachtung des eigenen Handelns und Verhaltens.

Namasté: Das Licht in mir verneigt sich vor dem Licht in Dir.

Prana: Die Lebensenergie.

Pranayama: Atemübungen, Lenkung der Lebensenergie im Yoga.

Sanskrit: die heilige Sprache Indiens.

Sonnengruß: auf Sanskrit "Surya Namaskar". Der Sonnengruß wird manchmal auch Sonnengebet genannt und besteht aus einer dynamischen Abfolge von Asanas. Der Sonnengruß wird häufig am Anfang der Yogastunde geübt, um den Körper aufzuwärmen, die Muskeln zu aktivieren und auf die nachfolgenden Asanas vorzubereiten. Je nach Yogastil wird der Sonnengruß leicht unterschiedlich unterrichtet.

Yoga: Yoga wird manchmal auch "Joga" geschrieben, kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Einheit, Harmonie, oder wörtlich übersetzt "das Anschirren des Geistes". Darum geht es im Yoga: Eine Einheit von Körper, Geist und Seele herzustellen.

Yoga Sutras nach Patanjali: Bekanntestes Werk zur Philosophie des Yoga, ca. 2000 Jahre alt.